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Gespräch mit Chéjah (ehemals Luana) am 26. März 1999






Frauen gibt es auch unter den Rappern - allen voran Chéjah - oder Luana, wie sie früher hiess. Sie ist von Anfang an dabei und die erste weibliche MC Basels. Weil sie auch seit jeher singt (R&B, Gospel) versteht sie sich als MV (Mistress of Voice) und hat in vielen Projekten mitgewirkt. Ausser auf ihrem Solo-Album "SerioSistaS" (1996, Fun Key) ist sie auf 14 weiteren CDs zu finden. Als Gastsängerin der Formation Rapublic hat sie 1998 mit den Titeln "Ti Amo" und "Stay" Gold in Österreich eingespielt. Auf der Bühne stand sie schon mit Hip-Hop-Grössen wie Afrika Bambaata, Run DMC und Grandmaster Flash. Sie hat in Filmen mitgespielt wie Babylon II und Eurocops sowie in Musicals wie der Swiss Musical Night.

Ich treffe mich mit ihr an einem Freitag nachmittag im Mister Wong in der Steinenvorstadt. Sie wirkte sehr nachdenklich. Nachdenklich hat sie vor allem das Big Business gemacht, dessen Teil sie geworden ist.



Chéjah - Durch das Business änderst du dich. Mehr als 15 Jahre ups and downs ändern deinen Charakter, deine Ansichten. Foxy Brown sagte mal, sie könne nicht mehr sich selbst sein durch den Druck von aussen, was ich gut verstehen kann. Es ist auch so, dass man nur deshalb geliebt wird, weil man bekannt ist. Alle sagen "Hi Luana" und mögen mich als "Luana und trauen sich vielleicht nicht näher ranzukommen, um zu entdecken, dass auch ich nur ein Mensch bin. Bei anderen musste ich Neid entdecken.

Beide Dinge haben mich früher sehr verletzt. Auch die Medien können einen durch Lügen, falsche Interpretationen und destruktiver Kritik seelisch zerstören und auch das habe ich hautnah erlebt.

Was da noch geschah in meiner Laufbahn als Hip-Hop/R&B-Künstlerin ist, dass ich nach meiner "SerioSistas"-Tour die Nase echt voll vom Business hatte und mit den Nerven ziemlich fertig war.

Der Grund lag darin, dass ich erstens einige Fehlentscheide traf, was die Zusammenarbeit mit internen Leuten betraf. Zweitens lemte ich, was Ungerechtigkeit im Business und "Mind Control" (=Manipulation) von aussen heisst. Du meinst zwar, alle möchten dir helfen aus Gutmütigkeit. Doch ich musste bald feststellen, dass ich extrem geistig manipuliert worden war, damit andere ihren Profit daraus ziehen konnten. Ich hatte keine Kraft mehr und fühlte mich ausgelaugt und leer. Doch wie beim Boxkampf darf man es sich nicht erlauben, bis zehn liegenzubleiben.

Ich entschied mich aufzustehen und eine Reise zu unternehmen; die Reise ins Selbst. Für die Musik ist man viel unterwegs, aber die letztere Reise hat mich mit lebenswichtigen Regeln geprägt. Heute bin ich vorsichtiger und konsultiere zuerst meinen "himmlischen" und dann meine "irdischen" Berater, bevor ich etwas entscheide. Ich tue nicht unbedingt immer das, was mein Ego will oder was andern passt, sondern das, was meines Erachtens gut und richtig ist, was mich überzeugt und auf meinem eigenen Weg ein Stück weiterbringt. Gerade die steilsten und steinigsten Teile davon lehren mich am meisten.

All dies sage ich nicht, um Mitleid zu erregen. Dies ist die Wahrheit von dem was geschehen ist, meine Geschichte eben. Und die geht genau hier weiter. In die richtige Richtung. Mit Namenswechsel, weil dies ein abgeschlossener Abschnitt meines Lebens darstellt. Praise the Lord.


Hat sich Deine Richtung durch Religion geändert?

- Nein. Durch Spiritualität. Viele Hip-Hopper sind spirituell, man muss jedoch aufpassen: Auch Dinge des Teufels sind "spirituell". Was ich rnit "Spiritualität' meine, ist die Verbindung mit Gott, dem Vater der Wahrheit. Der Teufel ist der Vater der Lüge und er kommt nur, um zu stehlen, zu morden und zu zerstören. Der Glaube lehrt Ehrfurcht und Respekt vor dem Schöpfer und somit auch vor all dem was er geschaffen hat. Du weisst, was Dein Weg ist. Jesus hat auch Sachen gemacht, ohne Rücksicht darauf, ob die Leute es mögen. Er hat sein Ding durchgezogen, hat sich nicht beeinflussen lassen. Er ist sogar für andere gestorben. Aber er hat immer Liebe gezeigt.


Rapper dissen einander aber häufig.

- Dissen ist für mich auch Kritik. Kritik an dem was ich nicht mag, was ich ändern möchte. Konstruktive Kritik ist wichtiger als destruktive. Und das beginnt bereits im Kopf Frauen wurden sehr oft destruktiv gedisst. Das zerstört auch das Selbstbewusstsein. Auch Frauen besitzen Talente für die Hip-Hop Kultur, haben aber nicht den Mut, sie auszuüben.

Die Wurzel dieses Problems ist die Manipulation durch Medien (Werbung, Videos, Filme, Zeitschriften ... ), wo Frauen grösstenteils als Sexsymbole, Mannequins, Schlampen und Mitläuferinnen gezeigt werden. Frauen, Ihr seid weder das eine, noch das andere. Ihr seid die "Krone des Königs", das Pünktchen auf dem "I"! Go on with your bad self in dignity.

Die Homies haben auch Verantwortung gegenüber den Frauen, damit sie (die Frauen) ihre Würde nicht verlieren. Die Talente im Hip-Hop sind ein Geschenk. Use it for the good and the better. Früher fluchte ich auch in meinen Texten, und meine Tänzerinnen gingen im 1991 im BH auf die Bühne usw. Das war alles rebellisch gemeint, nützt aber eigentlich niemandem was.


Du engagierst Dich auch geme. Da war zum Beispiel das Wake Up-Projekt.

- Ich habe viele Abstürze gesehen. Der Körper ist der Tempel des Geistes. Wir haben die Aufgabe, uns um unseren Körper und unseren Geist zu kümmern und darauf aufzupassen, nicht uns selbst zu zerstören. Dies wollte ich mit meinen Texten mitteilen. Während der ganzen Aktion waren wir viel in Kontakt mit Jugendlichen und konnten so über Suchtprobleme reden. Das war das Zielpublikum, das wir erreichen wollten. Mir ist es wichtig, dass ich meine Arbeit, meine Freizeit, Essen und Trinken geniesse, dann brauche ich weder Betäubungs- noch Aufputschmittel.


Es ist ja schwierig, mit solchen Aktionen etwas zu bewirken.

- Wir haben aber bemerkt, dass wir die Schüler zum Nachdenken gebracht haben. In allem haben wir ca. 23'000 Leute angesprochen, darunter auch Jugendliche, die heute reimen. Einige haben sich gemeldet und gemeint: Seit dem Wake Up würden sie sich auch mit Rap beschäftigen. Besser als abstürzen.


Du kennst die Hip-Hop-Szene in Basel von Anfang an. Kannst Du mir etwas über die Geschichte erzählen?

- Viele sagen, früher sei es besser gewesen. Finde ich nicht. Damals wünschten wir uns doch das, was heute läuft! All die Parties, die Klamotten, die vielen Kontakte europaweit!

Wir krampften uns eins ab, um nach New York zu fliegen, weil wir hier keine Adidas Superstar fanden, oder um die Graffiti-Bücher zu kaufen, weil's hier 1986 noch nichts gab. Wir waren wenige Homies und Flygirls; deshalb war es auch ein wenig einfacher. Wir hatten den Überblick wer wer war und wir hatten unseren Spass. Aber ich lebe nicht in der Vergangenheit, ich geniesse den Augenblick. Ich bin nicht so 'ne "Früher als wir jung waren"-Tante!

Von der Old School gibt es fast niemanden mehr; Dest, Eloy, Save&Senyo, Skelt! sind noch aktiv. Früher meinten wir, wir müssten den Überblick haben über die ganze Szene, heute schaue ich lieber, dass ich den Überblick habe über mich selbst und das was ich tue. Um dir "Geschichten aus der Old School" zu erzählen, bräuchten wir mehr Zeit und vielleicht auch mehr Interviewpartner aus der Zeit.


Wie bist Du ins Hip-Hop-Milieu gekommen?

- Ich habe erst mit 17 Jahren raus dürfen. In der Schule habe ich viel gezeichnet und geschrieben. Den Film Wild Style habe ich auch gesehen. Da war ich 15 Jahre alt. Das Tanzen, Reimen und Singen, DJ-ing und Malen hat mich so fasziniert. Alle Elemente waren vertreten - ein Kultfilm! Mir hat besonders Lady Pink imponiert, so sehr, dass ich sie angerufen habe.


Oh, wie das?

- Den Namen kannte ich durch den Film. Ich fragte nach ihr in der New York-Auskunft. Jetzt findet man sie nicht mehr im Telefonbuch.

Ja, ich hätte nie gedacht, dass die Szene einmal so gross wird. Wenn man das gewusst hätte, in der harten Bronx! Da hätten die Erfinder ein Patent drauf genommen! Im Stil: Reimst Du? Sprühst Du? Breakst Du? Mixt Du? Dann musst Du bezahlen! (lacht)


Hast Du gebreakt?

- Jein. Nur so zum Spass. Aber gesprüht habe ich 'ne zeitlang. Damit musste ich jedoch aufhören. Ich sprühte draussen und drinnen. Von den Dämpfen kriegte ich Kopfschmerzen. Ich hatte ein kleines Atelier, wo ich malen konnte. Ich stellte mit anderen Frauen aus. Ich hörte aus diversen Gründen auf; Gesundheit, Umwelt, usw. Aber ich werde hin und wieder einmal ein Bild malen.


Du bist Zulu Queen der Schweiz. Was heisst das? Verantwortung für Hip-Hop?

- Nein. Wie ich schon sagte, ist es nicht mein Ding Überblick über die Szene zu haben, oder gar Kontrolle auszuüben. Als erstes steht für mich "Knowledge of Self'. Die Universal Zulu Nation steht nicht einfach nur für Hip-Hop. Sie steht für: Love, Peace, Unity, Having Fun, Knowledge, Wisdom, Understanding, Overcoming the Negative to the Positive, Freedom, Justice, Equality, Work, Respect, Economics, Mathematics, Science, Life, Truths, Facts, Faith.

Die Universal Zulu Nation wurde 1973 von Afrika Bambaataa in der Bronx gegründet. Eigentlich wuchs die Organisation mit der ersten Generation der New Yorker Hip-Hopper und Bambaataa war ja auch Teil davon, als DJ und MC. Dadurch ist Zulu Nation mit Hip-Hop verbunden, da beides das Ziel hat, Jugendliche von schlechten Einflüssen fernzuhalten. Vor schlechten Einflüssen kann sich aber niemand schützen, jedoch wir können lernen, wie wir mit ihnen umgehen können. Auch Aussenstehende können Zulus sein, solange die Philosophie verstanden und unterstützt wird. Weitere Infos im Intemet.

Meine Verantwortung in der Zulu Nation sind meine Lyrix, also meine "explicit lyrix"-freien Texte und meine Musik. Mein Message. Ich singe/reime über das Leben, die Hoffnung. Bei Konzerten nehme ich auch immer wieder Zulu-Tänzer oder MC's mit. Aber auch Nicht-Zulus.

Wenn ich Zeit habe, darf - und das ist das Wichtige - nicht muss, sondern darf ich auch etwas organisieren, wie eine Party, einen Workshop oder was anderes. Wir müssen doch eh so viel auf dieser Welt in dieser Gesellschaft, ich mag keinen Druck. Wenn ich was mache, dann weil es aus meinem Herzen kommt.

1998 war ich in Los Angeles für DRS3. Drei Tage wohnte ich in einem Hotel. Die restlichen sieben Tage war ich bei Prince Whipper Whip aus Wild Style. Auch er ist Zulu. Ich kannte ihn eigentlich nicht. Aber durch andere Zulus triffst Du wieder andere usw.

Die Zulu Nation ist ein Netzwerk, das über die ganze Welt verbreitet ist bis nach Japan, Südafrika, Südamerika usw. Ich hatte zweimal Gäste aus Kapstadt. Einmal den "Zulu-Philosophen" "King Jamo" (sein Vater ist ein echter Zulu) und dann Cräig, einen Sprüher, der sich nichts sehnlicher wünschte, als am Zürcher "Battle of the Year'99" (Breakdance-Contest) als Zuschauer dabei zu sein. Und das hatte auch geklappt. Ich bin froh, wenn ich weiss, ich gehe in eine fremde Stadt und kann bei Zulus bleiben; und so ist es sicher auch umgekehrt. Aber Achtung! Keine Manieren, kein Platz. Bei mir auf jeden Fall nicht.

Ich bin nicht die einzige Zulu Queen. Da ist noch Zulu Queen Patricia aus Neuchatel.


Es gibt aber auch strenge Regeln?

- Die Regeln sind einfach: Die, die Gott gegeben hat. Keine Suchtmittel, keine Gewalt (nur zur Selbstverteidigung). Und all das, was ich eben schon erklärt habe. Viele meinen, man müsse sich nun von einem Tag auf den anderen ändern, das ist aber nicht der Sinn. Sondern von unseren Siegen und Niederlagen zu lernen, weiser zu werden und stärker. Und das jeden Tag ein Stückchen, um dann das Gelernte weiterzugeben. Zulus sind für mich die Scouts (Pfadfinder) des Hip-Hops. Als Teenager kämpfst Du für die "Anerkennung von aussen"; als Erwachsener kämpfst Du um Gerechtigkeit für Dich und für andere, den Frieden in Dir und um Dich herum.

Ich bin früher für Hip-Hop viel mit den Homies losgezogen, fast nie mit den Frauen. Sie tratschten mir einfach zuviel von Jungs hier und Freund da, dazu hatte ich keine Lust. Ich hatte wenige Freundinnen, dafür aber gute. Homies waren lockerer, mit ihnen konnte ich mich besser unterhalten, und die gingen nicht gleich los, um das gerade Gehörte um die Ecke zu verbreiten. Vielleicht kam das, weil ich mir damals einen älteren Bruder gewünscht hätte.

Aufgeschaut habe ich nur zu Frauen, die aktiv in der Szene waren. Wir trafen uns in Jugendzentren und trainierten; ich schrieb Reime, während andere tanzten, oder ich übte sprühen oder breaken. Mir ist es ist wichtig, meinen eigenen Traum auszuleben, und dafür muss ich eben innerlich ein Warrior sein.


Wie sieht denn so ein typischer Tagesablauf von Chéjah aus?

- Also, ich stehe um ca. sechs Uhr auf...


So früh!

- Ja, es gibt viel zu organisieren. Die Administration beansprucht mehr Zeit als man glaubt. Korrespondenz, Verhandlungen, etc. Chéjah Network ist seit 2 Jahren mein Eigenmanagement, wo ich auch meine ein bis zwei Mitarbeiter habe, die zum Teil auch bei Konzerten mithelfen. Persönliche Beratung ist mir auch wichtig. Aber bald brauche ich einen Manager, für die ganze Koordination.

Texte und Melodien fallen mir eigentlich spontan ein, unterwegs oder in schlaflosen Nächten oder zuhause beim Aufräumen.

Die Hip-Hop Bewegung ist noch sehr jung. Es gibt keine Schule, man bringt sich ziemlich alles selbst bei. Mir ist es wichtig, über meine Rechte Bescheid zu wissen. Wieviel eine Show oder das komponierte Material wert ist, hängt vom Bekanntheitsgrad und vom Erfolg eines Künstlers ab. Viele Künstler sind zu stolz, um um Hilfe zu bitten. "Knock and the door will open. Ask and you will receive." ist mein Motto. Im Business geht es hektisch zu. Man muss die Augen offen halten. Auch Sprüher und Tänzer sollten sich mehr um ihre Rechte kümmern wie die Copyrights.


Was hältst Du vom Kommerz?

- Hip-Hop ist zwar im Ghetto entstanden, aber erfunden worden, damit man nicht im Ghetto bleibt. Als ich in der Bronx war, hatte ich auch gedacht: 'Wow, cool, hier rumzulaufen." Der Kommerz wird viel kritisiert, was momentan mit Hip-Hop passiert ist doch auch Kommerz. Es soll mir niemand erzählen, dass z.B. Wu-Tang kein Kommerz wäre! Wu-Tang leben längst nicht mehr im Untergrund. Doch sie wissen, was es heisst, in Armut zu leben und können somit ihren Homies und Familien helfen und das ist gut so. Sie sind nicht wie eine Boy-Group zusammengewürfelt. Sie kommen darum echt daher, weil sie sich so verkaufen, wie sie sind plus nehmen ihre Kumpels mit auf die Reise.

Vielleicht sind nicht alle meiner Meinung, das macht auch nichts. Ich sehe es aus dem Business-Blickwinkel. Kommerz heisst für mich Handel, Verkauf. Verkauf Deiner Musik, Deines Könnens, nicht Deiner Seele, Deiner Persönlichkeit. Die sagen sich genauso wie ich: Ich habe lange umsonst gearbeitet, jetzt hole ich mir, was mir gehört. Mit dem verdienten Geld kannst Du Dich und andere Leute unterstützen.

Lauryn Hill hat einen Fond für Jugendliche ohne Ausbildung gegründet. Finde ich gut. Es steht auch geschrieben: Gib 10 % von deinem Einkommen ab, und das tue ich auch. Das heisst nicht, dass ich Parties organisiere, sondern das Geld dort einsetze, wo ich es als sinnvoll erachte. Momentan sind es einzelne Leute oder Hilfsorganisationen.


Was sind Deine nächsten Pläne?

- Die neue Maxi "I had a dream" / "G.O.D" steht schon fast bereit. Die neuen Tracks sind in Zusammenarbeit mit Joe B. aus Genf entstanden. Für die Scratches kam DJ Goo, auch aus Genf. Dann schreibe ich neues Material für eine LP. Release Termine (Deadline, ich nenn's Lifeline) kann ich jedoch noch nicht bekanntgeben. Ich arbeite einfach dran, suche einen Vertrieb, eine Plattenfirma. Meine Karriere ist wie meine junge Cherry-Tomatenpflanze, die ich ständig pflegen muss. Die Früchte kommen dann von alleine.


Am Ende des Gesprächs fragt Chéjah mich nach meinem Nachnamen.

- Woher kommt Dein Nachname?

- Aus Jordanien, da ist mein Vater her.

- Kannst Du auch Arabisch?

- Nein, das hat mich früher nie interessiert. Ich wollte nicht als Ausländer gelten.

- Mir hat das nie etwas ausgemacht. Italien ist toll. Wir haben das Essen, wir haben die Mode. Jedes Land hat seine Spezialitäten und Schönheiten - wie eine Schatztruhe mit vielen wertvollen Schmuckstücken. Ich schätze meine Herkunft (Kalabrien und Abruzzen, Italien), das Meer, das Essen ist einfach gut, die Leute offen, aber ziemlich neugierig.

Auf ihrer Visitenkarte steht schon ihr neuer Name Chéjah. Sie schreibt mir auf, was er bedeutet: "Es gibt Gott". (Tsche-ia ausgesprochen).

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