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Texte über Ethnologie, Globalisierung, Umwelt, Norwegen

Inuit und die Arktis | Wirtschaftsethnologie | Ethno-Links | Gästebuch | Bilder



Sein Ding machen

Eine ethnologische Feldforschung in der Hip-Hop-Szene Basels (Januar 2000)

Das Herz der Arbeit sind elf Interviews mit einigen zentralen Köpfen aus der Basler Hip-Hop-Szene. Viel Platz ist der Vorgehensweise und den persönlichen Erfahrungen während der Forschung gewidmet. Abschliessend werden Folgerungen für Jugendpolitik und Ethnologie diskutiert. »weiter

Wessen Kultur bewahren?

Magisterarbeit in Ethnologie über norwegische Minderheitenpolitik und saamische Ethnopolitik (August 2000)

In dieser Arbeit wird die These aufgestellt, dass ein Grossteil der Probleme zwischen Minderheit und Mehrheit auf einem realitätsfernen Denkmuster beruht: dem Denken über die Welt als eine Ansammlung verschiedener Kulturen mit je eigener Sprache, Geschichte und Tradition. Diese These wird anhand der nordnorwegischen Geschichte und aktuellen Debatten belegt. Im Anschluss werden alternative Denkmodelle für den Umgang mit Minderheiten zu entwickelt. »weiter / Besprechung von Unni Wikan, Oslo


Die neuesten Texte

Es gibt kaum neue Texte hier, da ich hauptsächlich auf Norwegisch schreibe. Auf Deutsch aktiv bin ich in meinem Ethnologie-Blog

December 4, 2004

Wieviel Zusammenhalt braucht eine Gesellschaft?

Notizen zu einer hysterischen Debatte in Deutschland, geschrieben für die norwegische Zeitung Utrop


January 5, 2004

Norwegen – ein armes Land am Rande Europas

Vorsicht Ironie!

Wieso gilt Norwegen als eines der reichsten Länder der Welt, wenn es sich keine Bibliotheken, Jugendclubs, Schwimmbäder und Postämter leisten kann?


April 28, 2003

ALCA / FTAA: Wenn Konzerne Staaten verklagen können

USA will weltweit grösstes Freihandelsgebiet errichten, skandinavische Gruppen unterstützen den Widerstand in Lateinamerika

Wie genmanipulierte Lebensmittel exportieren, obwohl sie in anderen Ländern verboten sind? Kein Problem: Man errichtet das grösste Freihandelsgebiet der Welt. Mehr Macht dem Markt und weniger staatlicher Einfluss. Fort mit nationalen Bestimmungen wie Umwelt- und Sozialstandards, wenn sie der Profitmaximierung im Weg stehen. Das ist das Programm von Alca oder FTAA, dem geplanten weltweit grössten Freihandelsgebiet: 34 Länder sind dabei, 800 Millionen Menschen in ganz Nord- und Südamerika ausser Cuba.


February 9, 2003

Die Inuit und die Arktis

Eine ethnologische Einführung

Wie haben sich die Inuit an das Leben in der Kälte angepasst? Wie hat sich das Leben durch Kolonialisierung durch die Nationalstaaten und Modernisierung verändert? Der Text, ursprünglich zur Prüfungsvorbereitung vor zwei Jahren geschrieben, hab ich an mehreren trüben Winterabenden überarbeitet.


December 3, 2002

Wo bleiben die positiven Beispiele?

Bis zu 12 Veranstaltungen gleichzeitig beim Norway Social Forum in Oslo

Dreieinhalb Tage lang diskutierten über 1000 Leute mit Vertretern sozialer Bewegungen und Forschern aus der ganzen Welt über Globalisierung. Es ist erstaunlich, was attac und andere Vereine auf ehrenamtlicher Basis zustande gebracht haben.


November 16, 2002

Traditionelle contra kapitalistische Wirtschaft

Eine wirtschaftsethnologische Perspektive

Der anlässlich einer Prüfungsvorbereitung geschriebene Text ist nun überarbeitet mit vielen neuen Links ergänzt. Themen sind Tauschwirtschaften, Kula, Moka, Potlatch und die immer beliebter werdenden Tauschringe in Europa. Tradionelle Wirtschaftsmodelle werden auch in der Globalisierungskritik benutzt.


August 6, 2002

Für eine gerechte Globalisierung

Buch über das Phänomen Attac

Die Wirtschaft ist globalisiert, nicht jedoch die Politik. Attac dringt ein in dieses Vakuum. Attacs Erfolg hängt von dem Willen der Mitglieder ab, mit ihren politischen Gegnern zu kommunizieren. Das schreibt der norwegische Journalist Sten Inge Jørgensen in seinem Buch “Attac und Globalisierung”.


July 25, 2002

Mit Samba gegen die Weltbank

Notizen nach drei Tagen in Oslo, um gegen die Weltbank zu demonstrieren

Ich bin zurueck von der groessten und froehlichsten politischen Demo, an der ich jemals teilgenommen hab – 12000 waren es, die am Montag ab 18 Uhr gegen die Politik der Weltbank in Oslo demonstriert haben. Trotz Panikmache und Hetze in den Medien und Einschuechterungsversuchen der Polizei (die uns Auswaertige u.a. hinderte, in einer Schule zu uebernachten), lief alles friedlich ab. Mehr noch: Die Demo war ein Fest, ein multikulturelles sogar.


June 11, 2002

Kein Geld, aber viel Zeit

Nicolas Bouvier: Die Erfahrung der Welt – in den 50er-Jahren nach Afghanistan

Zwei junge Künstler, ein Schriftsteller und ein Maler, fahren Anfang der 50er-Jahre in einem alten Fiat von der Schweiz nach Afghanistan. Fast zwei Jahre sind sie unterwegs. “Ich mag Sachen, die Zeit brauchen”, schreibt der Schriftsteller.


March 29, 2002

Worte statt Bomben: Die Friedensarbeit der Nansenschule

Politiker und Medien verbreiten die Meinung, Konflikte liessen sich nur mit Bomben lösen. Das jüngste Beispiel ist der sogennante “Krieg gegen den Terror”. Selbst manche sonst kritisch eingestellte Menschen räumten kleinlaut ein: “Ja, was ist die Alternative?” Dabei gibt eine simple Art von Konfliktlösung, die erstaunlicherweise nur selten angewandt wird: der Dialog.


February 2, 2002

Politiker schlimmer als Ausländer

Quick Response zeigt, wie Medien Fakten verdrehen

Wir haben es schon oft gehört: Ausländer machen Wohnquartiere unattraktiv. Wegen ihnen verlassen laut einem gross aufgemachten Zeitungsbericht immer mehr Leute die Stadt Malmø. Der schwedische Pressedienst Quick Response hat nachrecherchiert und ist zu einem ganz anderen Resultat gekommen.


January 22, 2002

Lohn statt Sozialhilfe

Neue Wege in der Flüchtlingspolitik Norwegens

Ein Projekt in 16 Gemeinden, in dem Flüchtlingen Lohn statt Sozialhilfe ausbezahlt wurde, ist erfolgreich abgeschlossen worden. Diese Praxis wird ab dem 1.9. 2003 schrittweise in ganz Norwegen eingeführt. Sie ist Teil eines neuartigen Einführungsprogramms, das obligatorischen Norwegischunterricht und Massnahmen beinhält, die Flüchtlinge möglichst rasch in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt integrieren soll.


January 9, 2002

Wasserkraft in Norwegen: Saubere Energie legitimiert Verschwendung

Wasserfall westliche Hardangervidda. 22,5kbNorwegen ist eines der wenigen Länder Europas, das für seine Energieerzeugung weder Atom- noch Kohlekraftwerke braucht. 99% aller Energie stammt aus umweltfreundlicher Wasserkraft. Doch umweltfreundlich ist norwegische Energie nur auf den ersten Blick.


January 5, 2002

Die Tyrannei des Augenblicks

Etwas gegen längere Mittagspausen? Gegen jährlich zwei dreistündige Pausen mitten in der Arbeitszeit? Mit Zeit für ein Picknick, Gespräche mit Kollegen? Einen Email-freien Monat, mobiltelefonfreie Restaurante und Busse? Weniger, dafür längere Artikel in der Zeitung? Offene Plätze und schoene Haeuser, die zum Anhalten einladen? Trödeln als Tugend anzusehen, solange man nicht andere schädigt? “Langsamkeit muss beschützt werden”, meint Thomas Hylland Eriksen, einer der bekanntesten und originellsten Ethnologen Norwegens in seinem neuen Buch “Øyeblikkets Tyranni” – die Tyrannei des Augenblicks.


October 22, 2001

“Sicherheitswahn eine Gefahr für die Menschenrechte”

RHEINFELDEN-BEUGGEN (lk – Bild: Andreas Donath, flickr). Werden demokratische Grundrechte als Folge des Terroranschlages auf das World Trade Center und des Gegenschlages der USA abgebaut? Sind wir auf dem Weg zu einem Überwachungsstaat? Muss das Ausländerrecht verschärft werden? Diese Fragen prägten die Tagung der Evangelischen Arbeitnehmerschaft Baden im Schloss Beuggen zum Thema “Menschenrechte in Europa”.


March 28, 2001

Nachrichtensendungen als “Jugend forscht”

Der ehemalige “Heute Journal” Moderator Alexander Niemetz kritisiert im Burghof die Nachrichtensendungen des Fernsehens

LÖRRACH. “Glauben Sie mir? Wenn ja, warum?” Nachdenkliche Stille im Burghof. Alexander Niemetz, ehemaliger Moderator der “Heute Journal” (ZDF), stellte gleich zu Beginn die zentrale Frage. “Die Welt der Medien – Wahrheit oder Manipulation?” war Thema des Vortrags.


November 15, 1997

“Esoterik? Das ist der Weg zu mir”

LÖRRACH (lk / Foto: Carsten Tolkmit, flickr). “Esoterik? Das ist der Weg zu mir”, sagt eine Besucherin aus dem Münstertal. “Ein Urwissen, das in jedem drinsteckt, das mit der Zivilisation abtrainiert wurde”, meint ein 25ähriger Konstanzer. “Eine Ergänzung zu bestehenden Hilfsinstitutionen wie Arzt, Psychologe und Psychiater”, findet Gerd Lotze aus Straubing.


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